freakstotable x Chefs in Town: Gemeinsam Zukunft kochen
Gemeinsam Zukunft kochen
Wenn aus unserem Netzwerk ein gemeinsames Erlebnis wird
Wir haben bei freakstotable oft davon gesprochen, dass Wissen über Lebensmittel dort entsteht, wo man selbst erlebt, ausprobiert, fragt und mit den Menschen hinter den Produkten in Kontakt kommt.
Jetzt setzen wir genau das um.
Im Rahmen von CHEFS IN TOWN bringen wir Schülerinnen und Schüler mit Köchen, Produzent und Manufakturen aus unserem Netzwerk zusammen. Gemeinsam kochen sie ein Menü für ca. 100 Gäste.
„Gemeinsam Zukunft kochen“ ist damit für uns mehr als ein einzelnes Event. Es ist ein Projekt, bei dem vieles von dem zusammenkommt, was unser Netzwerk ausmacht: Menschen, die ihr Wissen teilen. Produkte, hinter denen Geschichten und Handwerk stehen. Köche, die ihr Können weitergeben. Und junge Menschen, die neugierig sind und selbst ausprobieren wollen.
Vier Gruppen, viele Begegnungen
Für das Projekt haben wir die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen aufgeteilt.
- Die Vorspeisen-Gruppe arbeitet mit Tony Hohlfeld vom Restaurant Jante** in Hannover.
- Für den Hauptgang geht es gemeinsam mit Tobias Bätz vom Restaurant AURA** in Wirsberg und Otto Gourmet um hochwertige Produkte und die Frage, was daraus entstehen kann.
- Die Dessert-Gruppe arbeitet mit Tim Tegtmeier von Pur Pastry und Original Beans.
- Und auch der Service bekommt seine eigene Bühne: Gemeinsam mit Claudia Stern und der Obstkelterei van Nahmen entwickelt die vierte Gruppe die alkoholfreie Begleitung und lernt, was es bedeutet, Gäste professionell zu empfangen und zu betreuen.
Dazu kommen weitere Partner aus unserem Netzwerk – unter anderem Büffel Bill, FrankenGenuss, Jordan Olivenöl, Altonaer Kaviar Import Haus, Die Räucherei, STAY SPICED, Taubertal Wagyu, NofailedChildren und Biohof Decker.
So wird aus vielen einzelnen Kontakten und Kompetenzen etwas Gemeinsames.
Nicht zuschauen. Selber machen.
Am 25. September startet das Projekt mit einem Workshop-Tag. Die Jugendlichen lernen die Produkte und ihre Produzenten kennen, arbeiten mit den Köchen/ Projektleitern und entwickeln ihre Ideen weiter.
Danach wird es praktisch: vorbereiten, verkosten, ausprobieren, verwerfen, neu denken, perfektionieren.
Und am 27. September kommt der Moment, für den wir das Projekt machen.
Im Steigenberger Icon Parkhotel an der Königsallee Düsseldorf kochen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Profis für die Gäste. Sie stehen in der Küche, richten an und geben ihre Gerichte anschließend selbst an den Tisch.
Aber auch damit ist es nicht getan. Die Jugendlichen übernehmen gemeinsam mit Claudia Stern den Service, servieren ihre Gerichte und schenken die korrespondierende alkoholfreie Begleitung aus.
Sie erleben Gastronomie nicht von außen. Sie sind für einen Tag mittendrin.






Was auf den Teller kommt
Das Menü, das dabei entstanden ist, ist eine ziemlich gute Zusammenfassung dessen, was passiert, wenn unterschiedliche Menschen und Perspektiven zusammenkommen:
Aperitif & Snack
Knusperrolle · kandierte Oliven · Burratacreme
Gruß aus der Küche
Huhn · Haselnuss · Kaviar
Vorspeise
Wildlachs · Apfel-Staudensellerie-Salat · Ampfersud
Hauptgang
Wagyu-Rücken · Ochsenschwanz · Grünkohl
Dessert
Piura 75 % · Cheesecake · Himbeere · Haskap
Zum Abschluss gibt es Kaffee und Petit Four. Dazu eine korrespondierende alkoholfreie Begleitung.
Hinter jedem Gang stehen dabei nicht nur Zutaten, sondern Menschen und Geschichten aus unserem Netzwerk.
Der vielleicht wichtigste Teil passiert neben dem Teller
Natürlich freuen wir uns auf das Menü.
Noch mehr freuen wir uns aber darauf, zu sehen, was bei den Jugendlichen hängen bleibt.
Vielleicht ist es ein Produkt, das sie vorher noch nicht kannten. Eine Technik, die sie zum ersten Mal ausprobiert haben. Das Gespräch mit einem Produzenten. Der Moment, in dem ein selbst entwickeltes Gericht tatsächlich vor einem Gast steht.
Oder vielleicht einfach die Erkenntnis: Ich kann das. Ich habe etwas geschaffen.
Genau solche Momente möchten wir schaffen.
Denn wenn wir junge Menschen für gute Lebensmittel, Handwerk und Gastronomie begeistern wollen, reicht es nicht, ihnen davon zu erzählen. Sie müssen die Möglichkeit bekommen, selbst Teil davon zu sein.

















